Die Sanierung der Nordorgel

Folgende Vorüberlegungen sind für den Bau der Orgel unabdingbar:

  • Die Nordorgel muss aufgrund der besonderen Architektur von St. Lorenz von der Hauptorgel aus spielbar bleiben, um den Liedgesang von Gottesdienstbesuchern im Chorraum wirksam begleiten zu können.
  • Die tägliche liturgische Praxis gebietet ein zweimanualiges Instrument mit hoher Lebensdauer.
  • Die Nordorgel muss sich klanglich an die Hauptorgel anpassen und diese ergänzen.

Neubau der Nordorgel durch die Firma Lenter

Um die Spielbarkeit der Nordorgel von der Hauptorgel aus zu gewährleisten, soll der Auftrag für die Nordorgel ebenfalls an die Firma Lenter (www.orgelbau-lenter.de) vergeben werden.
Weil Eberhard Friedrich Walckers Orgeln aus der Klanglichkeit des schwäbischen Barocks resultieren, liegt es nahe, die Nordorgel an den Orgelbau des bedeutenden oberschwäbischen Meisters Johann Nepomuk Holzhey (1741 – 1809) anzulehnen. Mensuration und Intonation Hozheys berücksichtigen in besonderer Weise die durch das Gehäuse gegebenen Bedingungen. Es soll ein zweimanualiges Instrument entstehen, dessen Spielanlage sich elegant anpasst.

Die Kosten für die Nordorgel betragen 350.000 €. Hierin enthalten sind die Kosten für den Neubau sämtlicher mechanischer Teile, der Windladen, Bälge, der Spielanlage, der ca. 1.400 Pfeifen und der Intonation. Ein gewichtiger Teil der Arbeitszeit fällt auf die nötige Stabilisierung der 1963 zerstörten Statik des Gehäuses.

Dispositionen der neuen Nordorgel
Dispositionen der neuen Nordorgel
Normalkoppeln; leicht ungleich schwebende Stimmung
Modell der neuen Nordorgel (Ansicht Prospekt)
Modell der neuen Nordorgel (Ansicht Prospekt)