Die Sanierung der Hauptorgel

Auftrag an die Firma Lenter

Nach vielen Diskussionen zwischen Kirchenverwaltung, Organisten, Orgelsachverständigen und Dr. Nikolaus Könner vom Landesamt für Denkmalpflege, entschied man sich für das Konzept der Firma Lenter, Sachsenheim (www.orgelbau-lenter.de). Die Firma Lenter

  • versucht beiden Erbauungsepochen der Hauptorgel gerecht zu werden,
  • respektiert so gut wie möglich die Arbeit und das Material früherer Generationen,
  • hat sich große Kompetenz bezüglich der Erneuerung von Orgeln der Zwischen- und Nachkriegszeit erworben,
  • respektiert und schätzt die (pneumatische) Kegellade
  • besitzt viel Erfahrung mit Instrumenten der Orgelbauerfamilie Walcker,
  • hat im Vergleich ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Verloren gegangene Register Walckers werden rekonstruiert, um den klanglichen Gesetzmäßigkeiten der alten Walckerorgel Rechnung zu tragen. Die geeigneten Register Zeilhubers (dies betrifft vor allem das gesamte dritte Manual) werden entsprechend nachintoniert, nötige neue Register ergänzt. Als Endmaßnahme erfolgt die einheitliche Intonation. Die Kosten für die Sanierung der Hauptorgel betragen: 480.000 €. Neben den Materialkosten sind darin Lohnkosten für ca. 6.000 Arbeitsstunden enthalten.

Dispositionen der neuen Hauptorgel
Dispositionen der neuen Hauptorgel
N = Neu, R = Rekonstruktion nach Walcker, W = Walcker, Z = Zeilhuber
Koppeln: II/I, III/I, III 16'/I, III 4'/I, III/II, III/P, II/P, I/P; BUS-Steuerung, Setzeranlage