Kleine Orgelgeschichte von St. Lorenz

Neubau der Chororgeln
Die Gehäuse der Chororgeln waren zu dieser Zeit leer. Mit dem Umbau der Hauptorgel wurden aber im neuen Spieltisch bereits Vorbereitungen getroffen, um später neu erstehende Chororgeln zusammen mit der Hauptorgel spielen zu können. Dieses Vorhaben konnte aber erst im Jahr 1963 mit dem Neubau der Chororgeln realisiert werden. Wiederum wurde die Werkstatt Zeilhuber beauftragt.

Folgende Instrumente entstanden:

Dispositionen Chororgeln Zellhuber
Dispositionen Chororgeln Zellhuber

In die Nordorgel wurde ein dreimanualiger Spielschrank eingebaut um beide Orgeln zusammen spielen zu können, aber auch die Südorgel erhielt eine eigene Spielanlage. Alle drei Orgeln der Basilika sind einzeln spielbar, aber auch zusammen von der Hauptorgel aus, über die der Organist insgesamt 97 klingende Register mit ca. 7.300 Pfeifen bedienen kann.

Dieser Beitrag greift im Wesentlichen auf die fundierten Schriften Dr. Franz Lehrndorfers (Allgäuer Geschichtsfreund Nr. 49 der neuen Folge/1942) und Hans Gurskis (Kirchenmusik an der Basilika St. Lorenz, Mitteilungen Nr. 3/ Januar 1994) sowie Gurskis und Josef Fochts Büchlein Das Gloria der Engel im Fürststift Kempten, (1998) zurück.